Was ist Killer Sudoku?
Killer Sudoku verbindet Sudoku-Regeln mit kleinen Summen. Reihen, Spalten und 3x3-Boxen enthalten weiterhin die Ziffern 1 bis 9.
Statt vieler Startzahlen nutzt du Käfigsummen, um mögliche Kombinationen einzugrenzen.
- Jede Reihe enthält 1 bis 9.
- Jede Spalte enthält 1 bis 9.
- Jede 3x3-Box enthält 1 bis 9.
- Jeder farbige Käfig erreicht seine Summe.
- Ziffern wiederholen sich nicht im Käfig.
So spielst du Killer Sudoku online
Beginne mit den kleinsten Käfigen. Ein Ein-Feld-Käfig gibt eine feste Ziffer, während Zwei-Feld-Käfige mit Summen wie 3, 4, 16 oder 17 nur sehr wenige Kombinationen erlauben.
Verbinde danach Käfigsummen mit Sudoku-Platzierung. Ein Käfig, der eine Reihe, Spalte oder Box kreuzt, kann Kandidaten an mehreren Stellen gleichzeitig entfernen.
- Klicke oder tippe auf ein leeres Feld.
- Nutze die Zahlenbuttons oder die Tastatur, um eine Ziffer einzutragen.
- Aktiviere Notizen, um kleine Kandidaten einzutragen.
- Nutze Auto-Notizen, um Kandidaten aus den aktuellen Sudoku- und Käfigregeln zu erzeugen.
- Nutze Prüfen oder Hinweis, wenn du einen Anstoss möchtest.
Killer-Sudoku-Schwierigkeitsgrade
Einfache Rätsel enthalten mehr kleine Käfige und direkte Summen. Mittlere Rätsel mischen Zwei- und Drei-Feld-Käfige ausgewogen. Schwer und Experte setzen stärker auf größere Käfige, weniger Soforteinträge und mehr Kandidatenarbeit.
Der Generator prüft jedes Brett auf eine eindeutige Lösung und färbt benachbarte Käfige unterschiedlich, damit das Rätsel ohne überladene Umrandungen lesbar bleibt.
- Einfach: mehr direkte Käfigsummen und schnellere Einstiege.
- Mittel: eine gleichmäßige Herausforderung mit stetiger Deduktion.
- Schwer: längere Ketten zwischen Käfigsummen und Sudoku-Regionen.
- Experte: größere Käfige und weniger einfache Einträge.
Killer-Sudoku-Strategietipps
Lerne häufige Käfigkombinationen. Ein Zwei-Feld-Käfig mit Summe 3 muss 1 und 2 enthalten; ein Zwei-Feld-Käfig mit Summe 17 muss 8 und 9 enthalten. Diese kleinen Fakten sind im Killer Sudoku wie offensichtliche Singles.
Achte darauf, wo Käfige in Boxen liegen. Befindet sich ein Käfig vollständig in einer 3x3-Box, sind seine Ziffern in dieser Box gebunden. Überschreitet er eine Grenze, werden die Restfelder in jeder Region oft leichter berechenbar.
- Nutze kleine Käfigsummen, bevor du das ganze Gitter scannst.
- Suche Käfige, die vollständig in einer Reihe, Spalte oder Box liegen.
- Vergleiche Käfigsummen mit dem 45er-Gesamtwert jeder vollständigen Reihe, Spalte und Box.
- Halte Notizen in schweren Rätseln sauber.
- Vermeide Raten; Käfigarithmetik liefert meist einen weiteren Weg.
Die 45er-Regel: Innies und Outies
Jede Reihe, jede Spalte und jede 3x3-Box im Killer-Sudoku enthält die Ziffern 1 bis 9 genau einmal, also ergibt jede 45. Diese eine Tatsache ist der Motor der stärksten Technik des Rätsels. Ergeben die Käfige einer Region einen bekannten Gesamtwert, verrät das Abziehen von 45 die Summe — und oft den genauen Wert — der übrigen Zellen.
Diese übrigen Zellen heißen Innies und Outies. Ein Innie ist eine einzelne Zelle in einer Region, die kein ganzer Käfig abdeckt: Umfassen die vollständig in einer Box liegenden Käfige acht Zellen und ergeben 38, muss die neunte Zelle 45 − 38 = 7 sein. Ein Outie ist eine Zelle eines Käfigs, die knapp aus der Region herausragt, und dieselbe 45er-Rechnung legt ihren Wert fest. Dehnt man die Idee auf zwei oder drei Boxen aus, öffnen sich selbst dicht gepackte Gitter.
- Jede Reihe, Spalte und 3x3-Box ergibt immer 45.
- Addiere die ganz in einer Region liegenden Käfige und ziehe von 45 ab.
- Eine einzelne Restzelle (ein Innie) ist durch diese Subtraktion sofort festgelegt.
- Eine aus der Region ragende Zelle (ein Outie) findet man genauso.
- Kombiniere zwei oder drei Regionen für Käfige, die Boxgrenzen überschreiten.
Käfig-Kombinationen, die man kennen sollte
Kurze Käfige mit extremen Summen lassen sich nur auf eine Weise füllen, und sie zu erkennen setzt sofort Ziffern. Ein Zwei-Zellen-Käfig mit Summe 3 ist {1,2}; mit 4 ist {1,3}; mit 16 ist {7,9}; mit 17 ist {8,9}. Ein Drei-Zellen-Käfig von 6 ist {1,2,3} und von 24 ist {7,8,9}. Da sich in einem Käfig keine Ziffer wiederholt, sind diese Mengen mit dem Lesen des Hinweises erzwungen.
Killer-Sudoku ergänzt eine Feinheit, die Kakuro nicht hat: die Ziffern eines Käfigs müssen auch die Reihen-, Spalten- und Boxregeln einhalten. Selbst bei fester Kombination ist die Reihenfolge offen — ein {7,9}-Käfig kann nie beide Ziffern in dieselbe Reihe, Spalte oder Box setzen, was oft entscheidet, welche Zelle welche Zahl bekommt. Halte eine kurze Liste der eindeutigen Summen im Kopf und prüfe jeden Käfig gegen seine Nachbarn.
- Zwei Zellen: 3={1,2}, 4={1,3}, 16={7,9}, 17={8,9}.
- Drei Zellen: 6={1,2,3}, 7={1,2,4}, 23={6,8,9}, 24={7,8,9}.
- Eine Ziffer wiederholt sich nie innerhalb eines Käfigs.
- Käfigziffern müssen weiterhin die Reihen-, Spalten- und Boxregeln erfüllen.
- Eine feste Kombination braucht noch Sudoku-Logik, um ihre Ziffern zu ordnen.
Killer-Sudoku im Vergleich zu Sudoku und Kakuro
Wer Sudoku kennt, kennt das meiste vom Killer-Sudoku: die Ziffern 1 bis 9 füllen jede Reihe, Spalte und 3x3-Box ohne Wiederholung. Die Unterschiede: Killer-Sudoku startet meist ganz ohne vorgegebene Zahlen und ergänzt gepunktete Käfige, die je die Summe ihrer Zellen ohne Ziffernwiederholung angeben. Die Käfigsummen treten an die Stelle der Startziffern.
Killer-Sudoku teilt auch DNA mit Kakuro, wo Hinweise die Summe einer Zellenfolge angeben. Der zentrale Unterschied ist die Eindeutigkeitsregel: Bei Kakuro darf eine Ziffer anderswo im Gitter wieder vorkommen, solange nicht in derselben Folge, während Killer-Sudoku die strenge Sudoku-Regel über jede Reihe, Spalte und Box behält. So arbeiten Käfigrechnung und Sudoku-Abtasten bei jedem Zug zusammen.